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Gewässersanierung für den "Wasserdrachen" in Rietberg
08.03.2018

In Rietberg – Neuenkirchen ist der Biologischen Station seit Jahren das Vorkommen des Kammmolches an drei bei einander liegenden Gewässern bekannt.

Die Uferbereiche der Kammmolchgewässer sind von jungen Erlen bewachsen. 

Zum Erhalt des Lebensraumes sind regelmäßige Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen notwendig.









Vor der Biotopflege: Erlenaufwuchs im Uferbereich

Zur Optimierung der Teiche wurden die Erlen, die sich in den Uferbereich angesiedelt haben, entfernt. 

Auf diese Weise wird der Lichteinfall in die Gewässer und damit die Wassertemperatur für die Amphibien verbessert. 

Zudem werden der Laubeintrag und die Eutrophierung der Teiche verringert.










Nach der Pflegemaßnahme: Das Ufer steht frei. Das Gewässer wird nicht mehr beschattet und es erfolgt kein Laubeintrag durch Gehölze.

Überdies hat die Biologische Station in etwa 850 Meter Entfernung drei weitere Kleingewässer für den Kammmolch saniert.

Die drei Gewässer weisen eine dicke Schlammschicht auf dem Gewässergrund auf. Zudem sind die Bedingungen durch die Gehölze an und in den Gewässern nicht optimal.  

Der Eigentümer hat dort seit vielen Jahren neben Teich- und Bergmolchen den gefährdeten Kammmolch festgestellt. Eine Überprüfung des Vorkommens erfolgt durch die Biologische Station im Frühjahr 2018.






Vor der Sanierung: Gehölzausfwuch im Uferbreich, in eins der Gewässer ist eine Buche gestürzt. Das Wasser weist aufgrund der Schlammschicht am Grund eine schlechte Wasserqualität auf.

Die Biostation hat zur Verbesserung des Zustandes der drei Kleingewässer umfangreichere Biotoppflegemaßnahmen durchführen lassen.

Diese beinhalteten die Entfernung von Gehölzen  und das Ausbaggern der Teiche. 

Der Schlamm wurde auf der Fläche zwischen den Gewässern verteilt und planiert.


Den Kammmolchen (und auch Teich- und Bergmolchen) werden nun optimale Bedingungen an allen sechs Gewässern geboten.




Nach den erfolgten Gehölzpflegemaßnahmen stehen die drei Gewässer Richtung Süden wieder frei, dass Licht einfällt. 



Mit Hilfe eines Baggers wurde der Schlamm aus den drei Gewässern entfernt. Die Wasserqualität ist damit deutlich verbessert worden, so dass sich Kammmolch & Co. wieder ansiedeln können.

Die Biologische Station hat die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Rietberg - Neuenkirchen für den Kammmolch im Rahmen des Programms "Artenreiche Feldflur im Kreis Gütersloh" durchgeführt.
Eine Co-Finanzierung erfolgte durch die 
HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH.

 

Mit der Verbesserung der Lebensraumbedingungen wird der Bestand der Amphibien gefördert und ein kleiner Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Region geleistet.

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