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Kontrolle des Vorkommens vom Siebenschläfer im Teutoburger Wald in Borgholzhausen
30.11.2020




Kontrolle eines Siebenschläferkastens.

Der besonders geschützte Siebenschläfer ist nachtaktiv und benötigt Quartiere, in die er sich am Tage zurückziehen kann und Schutz vor Feinden findet. 

Im Wald sind dies insbesondere Baumhöhlen, deren Verfügbarkeit für den kleinen Bilch vielerorts einen limitierenden Faktor darstellt.

Zur Förderung des Bestandes im Teutoburger Wald in Borgholzhausen hat die Biologische Station 2015/2016 insgesamt 52 Holzkästen aufgehängt.
Diese so genannten „Kobel“ bieten den Tieren zusätzliche Unterschlupfmöglichkeiten.




Säugetierspezialist Holger Meinig am Holzkobel mit Siebenschläfer.

Die Kobel werden regelmäßig auf Besatz kontrolliert, um Daten über die Verbreitung des Schläfers zu bekommen.  Die Ergebnisse der diesjährigen Untersuchung waren sehr erfreulich: 

In den kontrollierten Kästen konnten wir neun adulte Tiere, darunter fünf säugende Weibchen mit jeweils bis zu drei Jungen nachweisen! Die Kobel werden also weiterhin auch zur Reproduktion von den Siebenschläfern angenommen. Überdies wiesen mehrere Kästen, die mit frischen Blättern ausgepolstert waren, auf den Besatz durch den Schläfer hin.



Das Aufhängen von Siebenschläferkobeln kann eine wirksame Maßnahme darstellen, um den im Bestand rückläufigen Schläfer zu fördern.



Die Biologische Station sammelt Daten zum Vorkommen vom Siebenschläfer und freut sich über jede Meldung! Sehen Sie hier die Verbreitung des Siebenschläfers im Kreis Gütersloh!


Siebenschläferjunges

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