Kammmolch-Männchen wissen zu imponieren!
Mit ihrem Rückenkamm versuchen sie die Weibchen während der Paarungszeit zu beeindrucken und werden als „Wasserdrachen“ bezeichnet. Der Kammmolch ist in Nordrhein-Westfalen die seltenste heimische Molchart und gilt hier als „gefährdet". |
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Das Gewässer in Rietberg, das sowohl vom Kammmolch als auch vom Laubfrosch zur Fortpflanzung genutzt wird, führte aufgrund des niedrigen Grundwasserstandes nur noch wenig Wasser. Zudem war der Gewässergrund durch den Laubeinwurf der umliegenden Gehölze verschlammt. |
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| Durch umfassende Gehölzarbeiten wurden die Uferbereiche von Erlen und Sträuchern freigestellt. Auf diese Weise gelangt mehr Licht an das Gewässer und der Laubeintrag im Herbst wird verringert. Mit Hilfe eines Baggers wurde die Schlammschicht am Gewässergrund abgetragen. |
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Voher: Das Biotop hat den Amphibien vor der Maßnahme keine attraktiven Bedingungen zur Fortpflanzung mehr geboten. |
Nachher: Direkt nach der Maßnahme wirkt das Gewässer noch sehr blank, doch wird es Frosch und Molch schon bald wieder einen wertvollen Lebensraum bieten. |
Aktuelles
Gewässersanierung in Rietberg
Amphibien sind auf Wasserlebensräume angewiesen. Im Frühjahr legen sie ihre Eier in geeigneten Gewässern ab, es schlüpfen schon bald kiemenatmende Larven, die sich zu lungenatmenden Tieren entwickeln. Vielerorts wird es nun eng für Frosch, Kröte und Molch – fehlende Niederschlagsmengen und längere Hitzeperioden lassen zahlreiche Gewässer im Sommer trockenfallen. Die Biologische Station führt regelmäßig Optimierungsmaßnahmen an Laichgewässern von gefährdeten Amphibienarten, wie Laubfrosch und Kammmolch, durch. In diesem Winter haben wir im Rahmen des VITAL-Programmes einen Teich in Rietberg saniert.